Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold Berlin-Brandenburg gedenkt der ersten Kämpfer für Freiheit und Demokratie, Bürger- und Menschenrechte.

Auch in diesem Jahr fühlte sich der Landesverband wieder geehrt, an den Gedenkveranstaltungen der „Aktion 18. März“ teilnehmen zu dürfen.

Vor dem Brandenburger Tor und auf dem Friedhof der Märzgefallen wurde an die (gescheiterte) Revolution von 1848 erinnert. Auch das Reichsbanner legte einen Kranz zum Gedenken an die Gefallenen nieder.

Vertreter aller demokratischen Parteien aus Bundestag und Senat nahmen teil und betonten in ergreifenden Reden die aktuelle Bedeutung des 18. März.

So hoben die Redner aus Politik und Gesellschaft hervor, dass dieses Datum nicht nur für das damalige Preußen sondern für ganz Deutschland und Europa einen wesentlichen Bestandteil im geschichtlichen Kampf für Freiheit und Demokratie darstellt. Der Rückblick auf derart positive Ereignisse sei sinnstiftend für das heutige Demokratieverständnis. Aktuelle politische Ereignisse in Europa und der Welt(Wandel in der Ukraine, NSA-Skandal, arabischer Frühling, etc.) zeigten, dass der Kampf für die Werte der Märzrevolution (Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Bürger- und Menschenrechte wie die Presse- und Informationsfreiheit) ständig weitergeht.

Betont wurde außerdem, dass die geschichtliche Bedeutung des 18. März über das Jahr 1848 hinaus geht. Zwei weitere Ereignisse fielen auf dieses Datum; 1793 wurde in Mainz die erste Republik auf deutschem Boden ausgerufen und 1990 fand die erste freie Volkskammerwahl statt.

Auch diese Tatsache stärkt die Forderung der „Aktion 18. März“ diesen Tag zu einem deutschen (oder gar europäischen) Feiertag oder zumindest Gedenktag zu machen. Diesen Wunsch unterstützt auch das Reichbanner Schwarz-Rot-Gold!

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