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Reichsbanner damals

Verfassungsfeier, Hörsing vor dem Berliner Schloss

Vorsitzender Otto Hörsing spricht vor dem Berliner Schloss während der Verfassungsfeier am 11. August 1928

Im Februar 1924 schlossen sich Demokraten aus SPD, DDP und Zentrumspartei im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund Deutscher Kriegsteilnehmer und Republikaner zusammen, um gemeinsam den Feinden der Republik Widerstand zu leisten. Ab 1932 kämpften Reichsbanner, SPD, Gewerkschaften und Arbeiter Turn- und Sportbund in der Eisernen Front gegen die Nationalsozialisten. Im März 1933 wurde das Reichsbanner zerschlagen, seine Mitglieder danach verfolgt.

In die Illegalität gedrängte Gruppen des Reichsbanners stellten einen bedeutenden Bestandteil des Widerstands gegen den Nationalsozialismus dar. Viele der Mitglieder wurden auch nach Ende der nationalsozialistischen Diktatur Verfolgung in der sowjetischen Besatzungszone politisch verfolgt. Das 1953 unter dem Eindruck des sich abzeichnenden Ost-West-Konfliktes wiedergegründete Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V. wendet sich in seiner Tätigkeit gegen Totalitarismus und Extremismus.

Zusätzliche Informationen befinden sich auf der Internetseite des Bundesverbandes.

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Ein schwarz-rot-goldener Wimpel mit dem Vereinsgruß „Frei Heil!“